Das Online-Tagebuch von redguevara aus Aachen
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LIED DER WOCHE

Heinrich Heine: Die schlesischen Weber

Im d?stern Auge keine Tr?ne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Z?hne:
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem G?tzen, zu dem wir gebeten
In Wintersk?lte und Hungersn?ten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns ge?fft, gefoppt und genarrt -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem K?nig, dem K?nig der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen,
Der den letzten Groschen von uns erpre?t
Und uns wie Hunde erschie?en l??t -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume fr?h geknickt,
Wo F?ulnis und Moder den Wurm erquickt -
Wir weben, wir weben!

Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht -
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!
3.3.05 12:58


Anmerkung

Ich habe aus den "Surftipps" den Link zur "jungen Welt" entfernt.
Zum "warum" poste ich hier einen Text, den der Kreisverband Belgien Ost (aka Aachen) von JungdemokratInnen/ Junge Linke als Antrag an den Landesrat NRW auf meine Anregung hin als Antrag verabschiedet haben:

ANTRAG

Seit geraumer Zeit werden in der "jungen Welt" Artikel und Kommentare abgedruckt, die insbesondere im Zusammenhang mit der Situation und Irak und dem Israel/Pal?stina-Konflikt bei uns Besorgnis hervorrufen.

Immer wieder sind die Kommentare von Rudiger G?bel und insbesondere von Werner Pirker gekennzeichnet von einem Duktus, den wir als verk?rzt antiimperialistisch, teilweise sogar v?lkisch und nationalistisch empfinden.

Im Bereich der Berichterstattung zu Israel kommt eine aus unserer Sicht inakzeptable antizionistische, an einigen Stellen sogar kaum verh?llt antisemitische Haltung zum Ausdruck.

Immer wieder wird die israelische Politik unter Generalverdacht gestellt und als Staatsterrorismus identifiziert, ohne dass auch nur ansatzweise der Kontext, in dem schwierige politische Entscheidungen dort getroffen wurden, ber?cksichtigt wird. Die Diffamierungen von Pirker und anderen auf den Seiten der jungen Welt haben mit verh?ltnism??iger, die gesellschaftliche Situation ber?cksichtigender Kritik an der israelischen Besatzungspolitik in den pal?stinensischen Gebieten nichts mehr zu tun.

Die Solidarisierung mit dem sog. "irakischen Widerstand", der sich nicht zuletzt aus reaktion?ren, islamischistisch-fundamentalistischen Kreisen speist, die z.T. in Kontakt mit terroristischen Netzwerken wie Al Quaida stehen, k?nnen und wollen wir als Linke nicht guthei?en.

Die "junge Welt" kann, solange sie solche Texte auf ihren Seiten duldet, nicht glaubhaft als Zeitung f?r emanzipatorische soziale Bewegungen, Organisationen und Parteien angesehen werden.

- Wer patriarchalische Zellen unterst?tzt, kann nicht glaubhaft feministische Positionen vertreten.
- Wer Organisationen guthei?t, die demokratische Wahlen mit menschenverachtenden Anschl?gen zu sabotieren trachten, kann nicht glaubhaft f?r Sozialismus und Kommunismus streiten.
- Wer die Demagogie der NPD relativiert indem er meint, die Angriffe auf Dresden w?hrend des Zweiten Weltkrieges als "imperialistisch" brandmarken zu m?ssen, hat jedes Recht verloren, sich als antifaschistisch zu bezeichnen.

Die "junge Welt" stellt f?r uns in absehbarer Zeit kein akzeptables Forum f?r linken Meinungsaustausch mehr dar.

Der Landesverband NRW von jd/jl wird daher
- keine Anzeigen in der jW mehr schalten,
- seine Mitglieder aufrufen, die jW nicht mehr zu kaufen und
- sich bem?hen, dies auch f?r den Bundesverband umzusetzen.
3.3.05 18:27





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